Linux
LCD-TV stoert Fernbedienung
Gnaaa ! Da freut man sich ueber den neuen Fernseher, vor allem darueber das man sich ein gutes Modell rausgesucht hat (37LG6000) und auch darueber das der Anschluss an den Mythtv-Server mit einem 10m DVI->HDMI Kabel anstaendig funktioniert (HDMI-Kabel sind ja eher gruselig im Gegensatz zu Koaxial-Kabel wie z.B. bei einem Komponenten-Signal aber was tut man nicht alles um das Signal voll digital zu transportieren *g*). Doch dann kamen die Probleme mit der Fernbedienung …
Ich hab mir schon vor einigen Jahren (2003) einen seriellen IR-Empfaenger selbst gebaut. Dies ist relativ leicht zu bewerkstelligen und auch nicht teuer. Vorteil davon ist das man ueber ne einfache Leitung mit 3 Adern den Empfaenger relativ platzieren kann wo man will. Man kann auch 2 Empfaenger (parallel geschaltet) an einem seriellen Port betreiben, so hab ich z.B. einen Empfaenger im Wohnzimmer und einen im Schlafzimmer. Die Kabellaenge betraegt ca. 10m. Nachdem also nun der Umbau wegen dem neuen TV stattgefunden hat, bei dem auch das neue DVI-HDMI-Kabel verlegt wurde ging die Fernbedienung meines Mythtvs nicht mehr :/.
Als erstes habich das natuerlich auf physische Ursachen geschoben, beim Umbau das Kabel beschaedigt, durch das neue recht dicke HDMI-Kabel wird das Kabel vom IR-Empfaenger nun gequetscht etc. Mit dem Programm mode2 bzw. xmode2 kann man ueberpruefen was der IR-Empfaenger so an Rohdaten empfaengt. Normalerweise rauschen da ne Reihe an Codes durch wenn man ne Taste drueckt. Wenn meine Fernbedienung gestoert war liefen da dauerhaft irgendwelche Codes durch die keinen Sinn ergaben – Infrarot-Rauschen sozusagen. Als weiterer Nebeneffekt erzeugten diese relativ viele Interrupts und stoerten so das restliche System. (wenn man eine Mehrkern-CPU hat sollte man das Programm irqbalance installieren um die IRQs auf zwischen den CPU-Kernen aufzuteilen)
Nach einigem Debugging ist mir dann aufgefallen das die Stoerungen aufhoerten sobald ich den TV ausschalte, dann hab ich natuerlich darauf getippt das das HDMI-Kabel ueber das ja doch recht hochfrequente Signale uebertragen werden in das Kabel des IR-Empfaengers reinstoert. Bei weiteren Versuchen ist mir allerdings auch aufgefallen das die Stoerungen aufhoeren bzw. beginnen wenn man die Helligkeitseinstellung des LCD-TVs aendert. Nach einiger Nachforschung im Internet habich dann herausgefunden das Probleme mit Infrarot und LCD-TVs tatsaechlich vermehrt auftreten und bekannt sind. Freilich meist mit normalen Set-Top-Boxen wie Sat-Empfaenger oder DVD-Playern. Am schlimmsten ist das wohl bei LCDs mit Ambilight, aber auch normale LCDs stoeren wohl durch die Dimmung der Beleuchtung des LCD-Panels (per Phasenanschnitt?) da diese dann in einer Frequenz angesteuert werden die den IR-Empfaenger stoeren koennen.
1. Ungedimmt bei voller Helligkeit sollte das LCD nicht bzw. am wenigsten stoeren.
Wie loest man nun dieses Problem? Die Hersteller geben sich natuerlich unschuldig … Sowohl die LCD-TVs als auch die Set-Top-Boxen arbeiten angeblich innerhalb der Spezifikationen usw. da interessiert sich der Support im Allgemeinen reichlich wenig fuer diese Probleme. Fuer manche Boxen gibt es ein Firmware-Upgrade was das Problem behebt. Helfen kann man sich teilweise auch indem man einen IR-Bandpass-Filter vor den Empfaenger klebt der alle Frequenzen ausser 38KHz daempft. Im Falle des Eigenbaus kann es auch helfen den Wert des Widerstands zu variieren um so die Empfindlichkeit des Empfaengers richtig einzustellen bzw. soweit zu verringern das die Stoerung des LCDs aufhoert, die Fernbedienung aber noch funktioniert. Ein billiger Workaround um dies zu erreichen ist den IR-Empfaenger statt mit einem IR-Bandpass einfach mit einem Blatt Papier abzuschirmen. Das hab ich dann im Endeffekt auch gemacht und zwar mit einem recht dicken 120g/qm-Papier. Genau das hats dann auch gebracht. Seitdem sind die Stoerungen weg, die Fernbedienung funktioniert immernoch.
2. Infrarot-Bandpass-Filter einsetzen um Stoerstrahlungen wegzufiltern
3. Emfindlichkeit des IR-Empfaengers reduzieren (elektronisch oder z.B. durch ein Blatt Papier)
Ich hoffe mal das diese Massnahmen bei euch auch helfen :o) Meldungen ueber Erfolg bzw. Misserfolg koennt ihr gerne als Kommentar hinterlassen.
Zattoo – Internet TV
Endlich die Erloesung fuer alle die gelangweilt am Arbeitsplatz rumhocken oder zuhause kein TV haben. Mit ZATTOO kann man per Internet TV schauen! Pro7/SAT1 und RTL fehlt natuerlich aber dafuer gibts alle oeffentlich rechtlichen und n bissl DSF/MTV/Arte/DMAX/CNN usw. + ein paar nette Radiosender aber schaut euch die aktuelle Liste am besten selbst an: ZATTOO Kanal-Liste.
Ich hab des ganze mal getestet und bei mir sieht es durchaus ganz brauchbar aus. Man muss sich einen Zattoo-Player runterladen und kann dann in dieser schauen aber nicht aufnehmen. Auch Vollbild kann man sich den Stream noch antun, er laeuft ruckelfrei und sieht ganz gut aus. Der Ton is auch o.k. Laut meinem Versuch betraegt die durchschnittliche Datenrate im Downstream ca. 75 – 80 Kb/s, Peak kommt mit ca. 95Kb/s daher wofuer selbst ein 768 kbit DSL ausreichend waere.
Nun mal zu den Vor und Nachteilen des Programms:
+ Es kostet nix:o)
+ Es hat ein EPG integriert
+ Es gibt auch ein Linux Client
- Es wird aber Flash benoetigt:/
+ Es funktioniert recht gut auch mit schmaler Bandbreite
+ Relativ viele Sender (mehr als DVB-T)
- ueber die IP wird eine Laenderbegrenzung realisiert
- man kann es nicht pausieren oder aufnehmen (es lebe MythTV :o)
- man muss sich registrieren
- die wollen mit Werbung Geld verdienen und verkaufen die Anmelde-Daten
+ die Daten werden bei Anmeldung nicht ueberprueft *g* (Ich hab mich mit ner Mailinator-Adresse angemeldet – da kam dann nur ne Willkommens-Mail nix zum bestaetigen)
Alles in allem also ein dickes Plus :o) Vielleicht deaktivieren die einem auch nach ner Weile den Login wenn man da keine gueltige Mailadresse angegebn hat aber dann kann man sich ja nochmal anmelden *g* Name/Adresse muss man auf alle Faelle ned wahrheitsgemaess angeben. Also genau das richtige wenn man mal wieder gelangweilt irgendwo abhaengt …
Achja btw. Alles Gute zum LieblingthMuethnTag an alle Thernfreunde da draussen !
~- ~- ~- ~- ~-
The IT Guy
*megarofl* Des is schon fast so gut wie IT-Crowd :o)
Top 10 Linux Video Editoren
Hier hat mal jemand die 10 besten Linux Video Editoren zusammengefasst. Nette Liste. Die meisten kennich allerdings schon :o)
- AvideMUX – Fuer den Schnitt beim 25C3 und fuer 8mm-Filme privat verwendet (einfach und relativ robust)
- CinePaint – wird zum Retuschieren/Nachbearbeiten von Videos verwendet (wie Adobe After-Effects)
- Cinelerra – professionelle nichtlineare Videobearbeitung (wie Adobe Premiere – recht komplex)
- Kino – gute Firewire-Integration, viele Formate (wohl vorallem fuer DV geeignet)
- Jahshaka – high end visual effects fuer Videos (sieht nett aus, mussich mir mal anschauen)
- Slideshow Creator – zum Erstellen von DVDs mit Bilder-Slideshows
- LiVES – realtime Video-Schnitt/Performance System (das ist wohl eher fuer VJs ged8)
- Vivia – benutzerfreundliches Tool zum DV-Schnitt (auch fuer Windows)
- KDEnlive – Standard Video-Editor fuer KDE (sieht auch ganz nett aus)
- FFmpeg – kein Editor im herkoemmlichen Sinn da kein GUI (sehr maechtiges Tool)
Mein persoenlicher Favorit ist AvideMUX, da ich damit bisher hauptsaechlich gearbeitet hab. Kino, KDEnlive habich auch mal getestet, aber die sind imho einfach mit dem Video abgestuerzt, das AvideMUX noch geschluckt hat. Von der Funktionalitaet her ist AvideMUX sicher nicht so ausgebaut wie andere Tools, aber um einfach nur Videos zu schneiden ist es imho hervorragend geeignet.
Cinelerra ist im Vergleich dazu richtig aufgeblasen und bietet die Funktionsvielfalt eines anstaendigen Video-Bearbeitungs-Programms. Allerdings geht das auch mit erhoehter Komplexitaet und weniger Uebersichtlichkeit einher. Ich hab unter Windows auch lieber mit VirtualDub gearbeitet als mit Adobe Premiere.
LiVES ist wirklich ziemlich stark auf VJing ausgerichtet (also auf eher viele kleine Filmschnipsel als auf grosse Files) und FFmpeg kannte ich bisher nur als sehr maechtiges Encoding-Tool. CinePaint und Jahshak hab ich bisher eigentlich auch nicht gebraucht, da ich noch nie Videos retuschiert oder mit Effekten nachbearbeitet habe, und SlideShowCreator hat ja eher einen speziellen Zweck, weswegen ich es bisher au noch nie gebraucht hab.
Vivia kannte ich noch nid und muss ich unbedingt mal testen. Vielleicht ist das ja stabil und besser als AvideMUX fuer meine Zwecke geeignet. Was in der Liste noch fehlt und recht nuetzlich ist, wenn man mit MPEG2-TransportStreams zu tun hat (z.B. von Hardware-Encodern (WinTv-PVR) oder DVB-Karten), ist ProjectX. Das ist ein Java Programm mit einem zumindest fuer mich schrecklichen User-Interface. Aber vielleicht muesste man sich nur mal ausfuehrlich damit beschaeftigen *g*
Lustiger Unix Timestamp
Und aus der Kategorie nutzloses Wissen: Was fuer ein Unix-Timestamp ist am 14.02.2009 um 0:31:30?
Genau 1234567890 :o)
gefunden via EDV – Ende der Vernunft
Alle 25c3 Recordings released !!!
Yeaaah Hooray !!!
Dieses Jahr haben wir das geschafft, was wir noch kein Jahr zuvor geschafft haben. Alle Recordings des Congresses wurden binnen eines Monats released. Dank der hervorragenden Arbeit der 11-koepfigen FeM-Crew (in Zukunft in Anlehnung an die beiden anderen Teams NOC und POC auch VOC genannt) konnten schon vor Ort viele Videos released werden.
Die Automatisierung des Workflows mit einem modifizierten Request Tracker-System und die Live-CD fuer Encodingrechner haben ihr uebriges dazu getan. Wenn man nur die vor Ort beim Congress geleistete Arbeit zusammenzaehlt, kommt man auf ca. 600 Arbeitsstunden. Die vorher geleistete Planungs und Programmierarbeit sowie die nach dem Kongress noch aufgewendete Arbeitszeit laesst sich schwer einschaetzen, duerfte sich aber auch locker im dreistelligen Bereich bewegen. Ich denke mal alles in allem sind 750h Arbeit von der Planung bis zum Release des letzten Videos eine gute Schaetzung.
Neben der vielen Freizeit, die hier in ehrenamtliche Arbeit investiert wurde, dabei sei angemerkt, dass alle, die mitgearbeitet haben, normalerweise studieren, gerade diplomieren oder schon arbeiten, wurden auch einige finanzielle Mittel investiert, die vollstaendig von FeM e.V. getragen wurden.
Beim 24C3 betrugen die gesamten Kosten ca. 5000 Euro. Diese konnten auf dem 25c3 durch Einsparungen und gutes Haushalten auf ca. 4000 Euro reduziert werden. Die 3 groessten Posten sind dabei die Kosten fuer die Unterkunft, die Miete fuer Fahrzeuge (Transporter, Pkw) und die Miete fuer Technik (Funk, Server, Videotechnik).
Wie ihr also sehen koennt, steckt eine Menge organisatorischer und finanzieller Aufwand sowie eine Menge Manpower hinter dem Streaming und Recording der C3-Events. Und wie ihr auf den Screenshots sehen koennt, gibt es nichts mehr zu tun und alle 465 Tickets (1 Parent-Ticket pro Event + je 4 ChildTickets pro Format = 5 Tickets x 93 Events) wurden erfolgreich bis zum Status released gebracht *g*
Danke nochmal an das restliche FeM/VOC-Team: atze, cosrahn, derandi, djar, ello, flosch, mucki, pegro, scrubb und yray und auch fetisch der uns vor Ort ganz ueberraschend mehrere Tage unterstuetzt hat.
Das mit dem FeM-Link war natuerlich ein kleiner Spass … Schon lustig das es auch einen anderen FeM e.V. gibt.
Der richtige link ist natuerlich www.fem.tu-ilmenau.de :o)
Achja das wichtigste zum Schluss. Im 25C3-Event-Wiki sind Links zu Mirrors zu finden, auf denen man alle Videos runterladen kann. Es findet sich dort auch eine Release-Matrix, ueber die man die H264-Videos auch direkt im Browser anschauen kann (mit Quicktime): 25c3 Conference Recordings
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