Erst denken, dann posten

Eine abgedroschene Weisheit der guten alten Usenet News Community, ist heute ja aber so aktuell wie nie. Hier ein Blogpost, der mir aus der Seele spricht. Er geht konkret darüber, wie sich jemand über seinen neuen Job beschwert hat, bevor er überhaupt angefangen hat, und nicht realisierte, dass Kollegen vielleicht mitlesen könnten, und allgemein, dass vielen im Netz scheins immer noch nicht bewusst ist, wie öffentlich und unvergänglich die Daten sind.

Fast jedem unterläuft mal der ein oder andere Fehler, aber grundsätzlich sollte man doch sehr restriktiv mit seinen persönlichen Daten umgehen. Es kann durchaus förderlich für die Karriere sein, sich im Netz zu feiern und seine geistigen Ergüsse (“Expertise”) kund zu tun. Gleichzeitig wird man aber freiwillig und selbstverschuldet zum Gläsernen Menschen. Will man auch in 10 Jahren noch nachvollziehbar sein, weil man jeden Stuhlgang gezwitschert hat? Privatsphäre ist ein Menschenrecht, das allzu leichtfertig aufgegeben wird. Naja, preaching to the converted…

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yray Sonntag, März 22nd, 2009 Gesellschaft, Netz

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